Hallo ihr Maschgini und ihr die immer so aussieht...
Ich bitte um verzeihung, dass ich meinen Blog nicht mehr so regelmässig mit neuen severinschen Ergüssen fülle. Es ist nicht etwa so, dass nichts mehr passiert ist und passiert. Es hat auch nicht damit zu tun, dass ich langsam aber sicher ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich mich über ihn auslasse (es gibt ja den Beichtstuhl, die beste christianische Erfindung). Sondern es hat damit zu tun dass lkdhnfouiehankldhv. (Mpf, es gibt gar keinen Grund)
Dafür gibt es jetzt ein paar interessante Infos und intime Enthüllungen über mein Empfinden diesem jungen Mann gegenüber.
Punkt 1: Interessant für alle, die bezüglich der Ich-bin-nicht-schwul-Severin-Sache auf dem laufenden sind, beziehungsweise, gewisse peinliche Fettnäpfchen nicht ausgelassen haben.
Severin ist letzthin auf einer Party, von der er erst morgens um sechs nach hause kam, um zwei Stunden später schon wieder fit am Tisch zu sitzen und Kartoffelkuchen zu essen, von einem Schwulen angemacht worden. So nach dem Motto: Wir Schwule erkennen einander.
Für alle, welche die Hoffnung noch nicht aufgegeben haben, SEVERIN IST NICHT SCHWUL!!!
Punkt 2: und damit zu weiteren intimen Enthüllungen diesmal von meiner Seite her.
Unsere Situation sieht im Moment folgendermassen aus. Hans-Peter (hat sich noch nicht in Rauch aufgelöst) geniesst seine Semesterferien. Sprich er ist im Wallis und das noch für weitere vier Wochen. Das heisst, Severin und ich sind allein zuhause. Wobei er viel mehr zuhause ist, da er gerade eine Woche freigenommen hat, um an seiner Arbeit zu schreiben. Oh Gott steh mir bei, denken wohl viele von euch. Falsch gedacht. Severin und ich haben unsere Wellenlänge gefunden. Einziges Problem, diese Wellenlänge weigert sich bei uns einzuziehen. Also ausgedeutscht heisst das, wenn Severin und ich zum Beispiel zusammen arbeiten würden oder studieren oder uns sonst kennen würden, ich wäre so was von begeistert von ihm, solange ich nicht mit ihm wohnen müsste. Aber, sorry, ich muss ja mit ihm zusammen wohnen. Dafür werde ich jedoch immer wieder entschädigt. Heute zum Beispiel hat er für mich gekocht. Also eigentlich nicht direkt für mich, aber ich durfte mitessen. Es gab Pasta an einer Pfälzerrüebli-Mango-Sauerrahm-Ingwer-Sauce. Darauf muss man erst mal kommen. Es war himmlisch fein und höllisch gut.
Also bevor ich ihn aus dem Haus werfe, um ihn als Freund nicht zu verlieren, muss ich noch irgendwie an dieses Rezept kommen.
Im Übrigen haben wir nicht nur unsere Wellenlänge gefunden, sondern auch unseren Beziehungsstatus definiert. Beziehungsweise hat das der nette Herr am Telefon getan, der mir oder meinem LEBENSPARTNER eine Zeitung verkaufen wollte.
Wir fandens lustig, haben uns jedoch auf LEBENSABSCHNITTPARTNER geeinigt. (Wobei der Definitionsraum für Partner extrem weitläufig ist)
Ich hoffe für euch waren einige aaahhhs und ooohhhs dabei und ihr grübelt über meine Zeilen nach, bis ich euch neues Futter für den alltäglichen Klatsch zum Frass vorwerfe.
hab euch lieb
Dienstag, Februar 20, 2007
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