Eine Träne sucht sich ihren Weg über meine rosige, faltenfreie Wange, schlängelt sich um meinen kecken Mundwinkel, läuft über mein porenreines Kinn und tropf auf meine Tastatur.
Das war jetzt mal ein dermatologisch-poetischer Einstieg, oder?
Tatsache ist, die Träne gibts nicht, aber sie steht für meine Einsamkeit, meine Hilflosigkeit. (für Langeweile sollte sie auch stehen, aber deswegen weint man ja nicht). Vorne weg, es geht in diesem Blog für einmal nicht um Severin (vielleicht am Rande, mal sehen) also alle Severinfans (falls es die gibt) müssen gar nicht mehr weiterlesen.
Es geht um mich! ich liege Nachmittags um 14.20 Uhr im Bett, das Notebook auf dem Schoss, und schreibe an meine Leser, die es wahrscheinlich gar nicht gibt (Einsamkeitssymptom). Viele finden das vielleicht verlockend, dann können sie gern vorbei kommen und wir nehmen einen Lungentausch vor. Ich habe nämlich eine Lungenentzündung. Ärztlich bestätigt von einem Arzt im Notfalldienst in Bern, am Sonntag Mittag, inklusive Röntgenbild, das ich nach hause nehmen konnte. Exklusive Bilderrahmen. Mein Liebster war so nett und hat mich begleitet. Neben älteren Damen, die wohl jedes Wochenende herkommen und betrainerten Drogenabhängen oder Obdachlosen oder Asylanten inklusive "Bodygard"wartete ich mit 39.6° Fieber auf den Arzt. Die Schwestern waren äusserst nett und lieb, halt Engel in Weiss. Sie brachten mich in ein Behandlungszimmer, damit ich mich hinlegen konnte.
Auftritt des Arztes.
Der Arzt "Was fehlt ihnen denn?" vollkommen ungläubig
Ich " Liege seit fünf Tagen mit Fieber, Husten und Schmerzen im Bett" Gerade erwacht
Soviel zum ersten Kontakt. Es folgte die übliche Untersuchung. Der Arzt sah leider etwas mehr wie ein Metzger aus mit seinem am Rücken zusammengebundenen weissen Anzug? Schürze? Übergewand? und was noch besser zu Metzger passte als zu Arzt, er hatte unter diesem weissen Etwas nichts an. Fleischige schweinefarbige Hautfetzen brannten sich in mein fieberdurchströmtes Gehirn. Ich war den Händen dieses Mannes ausgeliefert. (übertriebenes Selbstmitleid)
Wie dem auch sei. Nun bin ich versorgt mit Pillen, Tabletten und Sirup. Nur einen süssen knackigen Pflegebursche wollte er mir nicht verschreiben und Freunde erst recht nicht. Ich bin schliesslich ansteckbar (hat das einer von euch gewusst?)
Und darum bin ich jetzt einsam, alleine und mit Selbstmitleid eingedeckt zu hause in meinem Bett mit meiner imaginären Träne. Und wenn Severin am Abend endlich nach hause kommt, dann ist das wohl der einzige Moment, in dem ich wirklich alleine sein möchte.
möchte jemand meine Röntgenbilder auf ebay ersteiger?
Dienstag, Februar 27, 2007
Dienstag, Februar 20, 2007
'tschuldigung
Hallo ihr Maschgini und ihr die immer so aussieht...
Ich bitte um verzeihung, dass ich meinen Blog nicht mehr so regelmässig mit neuen severinschen Ergüssen fülle. Es ist nicht etwa so, dass nichts mehr passiert ist und passiert. Es hat auch nicht damit zu tun, dass ich langsam aber sicher ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich mich über ihn auslasse (es gibt ja den Beichtstuhl, die beste christianische Erfindung). Sondern es hat damit zu tun dass lkdhnfouiehankldhv. (Mpf, es gibt gar keinen Grund)
Dafür gibt es jetzt ein paar interessante Infos und intime Enthüllungen über mein Empfinden diesem jungen Mann gegenüber.
Punkt 1: Interessant für alle, die bezüglich der Ich-bin-nicht-schwul-Severin-Sache auf dem laufenden sind, beziehungsweise, gewisse peinliche Fettnäpfchen nicht ausgelassen haben.
Severin ist letzthin auf einer Party, von der er erst morgens um sechs nach hause kam, um zwei Stunden später schon wieder fit am Tisch zu sitzen und Kartoffelkuchen zu essen, von einem Schwulen angemacht worden. So nach dem Motto: Wir Schwule erkennen einander.
Für alle, welche die Hoffnung noch nicht aufgegeben haben, SEVERIN IST NICHT SCHWUL!!!
Punkt 2: und damit zu weiteren intimen Enthüllungen diesmal von meiner Seite her.
Unsere Situation sieht im Moment folgendermassen aus. Hans-Peter (hat sich noch nicht in Rauch aufgelöst) geniesst seine Semesterferien. Sprich er ist im Wallis und das noch für weitere vier Wochen. Das heisst, Severin und ich sind allein zuhause. Wobei er viel mehr zuhause ist, da er gerade eine Woche freigenommen hat, um an seiner Arbeit zu schreiben. Oh Gott steh mir bei, denken wohl viele von euch. Falsch gedacht. Severin und ich haben unsere Wellenlänge gefunden. Einziges Problem, diese Wellenlänge weigert sich bei uns einzuziehen. Also ausgedeutscht heisst das, wenn Severin und ich zum Beispiel zusammen arbeiten würden oder studieren oder uns sonst kennen würden, ich wäre so was von begeistert von ihm, solange ich nicht mit ihm wohnen müsste. Aber, sorry, ich muss ja mit ihm zusammen wohnen. Dafür werde ich jedoch immer wieder entschädigt. Heute zum Beispiel hat er für mich gekocht. Also eigentlich nicht direkt für mich, aber ich durfte mitessen. Es gab Pasta an einer Pfälzerrüebli-Mango-Sauerrahm-Ingwer-Sauce. Darauf muss man erst mal kommen. Es war himmlisch fein und höllisch gut.
Also bevor ich ihn aus dem Haus werfe, um ihn als Freund nicht zu verlieren, muss ich noch irgendwie an dieses Rezept kommen.
Im Übrigen haben wir nicht nur unsere Wellenlänge gefunden, sondern auch unseren Beziehungsstatus definiert. Beziehungsweise hat das der nette Herr am Telefon getan, der mir oder meinem LEBENSPARTNER eine Zeitung verkaufen wollte.
Wir fandens lustig, haben uns jedoch auf LEBENSABSCHNITTPARTNER geeinigt. (Wobei der Definitionsraum für Partner extrem weitläufig ist)
Ich hoffe für euch waren einige aaahhhs und ooohhhs dabei und ihr grübelt über meine Zeilen nach, bis ich euch neues Futter für den alltäglichen Klatsch zum Frass vorwerfe.
hab euch lieb
Ich bitte um verzeihung, dass ich meinen Blog nicht mehr so regelmässig mit neuen severinschen Ergüssen fülle. Es ist nicht etwa so, dass nichts mehr passiert ist und passiert. Es hat auch nicht damit zu tun, dass ich langsam aber sicher ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich mich über ihn auslasse (es gibt ja den Beichtstuhl, die beste christianische Erfindung). Sondern es hat damit zu tun dass lkdhnfouiehankldhv. (Mpf, es gibt gar keinen Grund)
Dafür gibt es jetzt ein paar interessante Infos und intime Enthüllungen über mein Empfinden diesem jungen Mann gegenüber.
Punkt 1: Interessant für alle, die bezüglich der Ich-bin-nicht-schwul-Severin-Sache auf dem laufenden sind, beziehungsweise, gewisse peinliche Fettnäpfchen nicht ausgelassen haben.
Severin ist letzthin auf einer Party, von der er erst morgens um sechs nach hause kam, um zwei Stunden später schon wieder fit am Tisch zu sitzen und Kartoffelkuchen zu essen, von einem Schwulen angemacht worden. So nach dem Motto: Wir Schwule erkennen einander.
Für alle, welche die Hoffnung noch nicht aufgegeben haben, SEVERIN IST NICHT SCHWUL!!!
Punkt 2: und damit zu weiteren intimen Enthüllungen diesmal von meiner Seite her.
Unsere Situation sieht im Moment folgendermassen aus. Hans-Peter (hat sich noch nicht in Rauch aufgelöst) geniesst seine Semesterferien. Sprich er ist im Wallis und das noch für weitere vier Wochen. Das heisst, Severin und ich sind allein zuhause. Wobei er viel mehr zuhause ist, da er gerade eine Woche freigenommen hat, um an seiner Arbeit zu schreiben. Oh Gott steh mir bei, denken wohl viele von euch. Falsch gedacht. Severin und ich haben unsere Wellenlänge gefunden. Einziges Problem, diese Wellenlänge weigert sich bei uns einzuziehen. Also ausgedeutscht heisst das, wenn Severin und ich zum Beispiel zusammen arbeiten würden oder studieren oder uns sonst kennen würden, ich wäre so was von begeistert von ihm, solange ich nicht mit ihm wohnen müsste. Aber, sorry, ich muss ja mit ihm zusammen wohnen. Dafür werde ich jedoch immer wieder entschädigt. Heute zum Beispiel hat er für mich gekocht. Also eigentlich nicht direkt für mich, aber ich durfte mitessen. Es gab Pasta an einer Pfälzerrüebli-Mango-Sauerrahm-Ingwer-Sauce. Darauf muss man erst mal kommen. Es war himmlisch fein und höllisch gut.
Also bevor ich ihn aus dem Haus werfe, um ihn als Freund nicht zu verlieren, muss ich noch irgendwie an dieses Rezept kommen.
Im Übrigen haben wir nicht nur unsere Wellenlänge gefunden, sondern auch unseren Beziehungsstatus definiert. Beziehungsweise hat das der nette Herr am Telefon getan, der mir oder meinem LEBENSPARTNER eine Zeitung verkaufen wollte.
Wir fandens lustig, haben uns jedoch auf LEBENSABSCHNITTPARTNER geeinigt. (Wobei der Definitionsraum für Partner extrem weitläufig ist)
Ich hoffe für euch waren einige aaahhhs und ooohhhs dabei und ihr grübelt über meine Zeilen nach, bis ich euch neues Futter für den alltäglichen Klatsch zum Frass vorwerfe.
hab euch lieb
Montag, Februar 05, 2007
Lang ists her...
Meine allerliebsten drinnen und draussen, schneehasen und osterglöckchen
ich bekenne mich schuldig im Sinne der Anklage. Ja es ist lange her, seit sich Buchstabe an Buchstabe reihte und mal lustig mal tragisch diese Zeilen füllte. Und ja zum zweiten, ich habe eine zeitlang meinen Blog sperren lassen. Selbstverständlich nicht ohne paranoiden Grund. Irgenwie sprach mich Severin darauf an. Also nicht so direkt. Ich muss vorausschicken (und hoffen dass ich es wieder einhole), dass Severin über meinen Laptop ins Internet einsteigt. Zwangsläufig sieht er welche Adressen ich regelmässig benutze. Und ich benutze regelmässig wgzumglueck.blogspot.com
Dass ich jedoch auch regelmässig www.alleswaszaehlt.de aufschalte, um mir meine Serie anzusehen, weiss Severin auch. Jetzt aber, paranoid, verwechselte Severin meine Serie alleswaszaehlt mit Bianca/Julia Wege zum Glück. Als ich dieses Missverständis aufklären wollte, um nicht am folgenden Donnerstag Bianca/Julia bei Äschbacher zu bewundern, wurde mir schlagartig bewusst, dass der Mensch ein neugieriges Wesen ist. Severin ein Mensch ist. Und somit sich bestimmt fragen wird, was um Gottes heiligen schwachen Willen ist dann wohl auf der Seite wgzumglueck zu sehen. Also musste ich etwas tun.
Komischerweise verstehen Severin und ich uns seit der Sperrung meines Blogs viel besser. Er hat meine Freunde kennengelernt, war mit mir bei einer Weindegustation (bei der ich Vollmond sei dank, etwas durstiger war als er, und alle anderen) und er schreibt mir wieder kleine Briefchen, wenn wir uns am Morgen nicht sehen. Hmmm.....
Im Moment geniesse ich jedoch ein paar Severinfreie Tage. Eine Woche Skilager und zurück. Ich wünsche ihm alles gute und viele glückliche und lachende Gesichter und bin jetzt schon neidisch wenn er braungebrannt im Gesicht zurückkommt.
Ich will auch weg....
ich bekenne mich schuldig im Sinne der Anklage. Ja es ist lange her, seit sich Buchstabe an Buchstabe reihte und mal lustig mal tragisch diese Zeilen füllte. Und ja zum zweiten, ich habe eine zeitlang meinen Blog sperren lassen. Selbstverständlich nicht ohne paranoiden Grund. Irgenwie sprach mich Severin darauf an. Also nicht so direkt. Ich muss vorausschicken (und hoffen dass ich es wieder einhole), dass Severin über meinen Laptop ins Internet einsteigt. Zwangsläufig sieht er welche Adressen ich regelmässig benutze. Und ich benutze regelmässig wgzumglueck.blogspot.com
Dass ich jedoch auch regelmässig www.alleswaszaehlt.de aufschalte, um mir meine Serie anzusehen, weiss Severin auch. Jetzt aber, paranoid, verwechselte Severin meine Serie alleswaszaehlt mit Bianca/Julia Wege zum Glück. Als ich dieses Missverständis aufklären wollte, um nicht am folgenden Donnerstag Bianca/Julia bei Äschbacher zu bewundern, wurde mir schlagartig bewusst, dass der Mensch ein neugieriges Wesen ist. Severin ein Mensch ist. Und somit sich bestimmt fragen wird, was um Gottes heiligen schwachen Willen ist dann wohl auf der Seite wgzumglueck zu sehen. Also musste ich etwas tun.
Komischerweise verstehen Severin und ich uns seit der Sperrung meines Blogs viel besser. Er hat meine Freunde kennengelernt, war mit mir bei einer Weindegustation (bei der ich Vollmond sei dank, etwas durstiger war als er, und alle anderen) und er schreibt mir wieder kleine Briefchen, wenn wir uns am Morgen nicht sehen. Hmmm.....
Im Moment geniesse ich jedoch ein paar Severinfreie Tage. Eine Woche Skilager und zurück. Ich wünsche ihm alles gute und viele glückliche und lachende Gesichter und bin jetzt schon neidisch wenn er braungebrannt im Gesicht zurückkommt.
Ich will auch weg....
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