Montag, Januar 15, 2007

Am siebten Tage sollst du ruhn...

Liebe Leute von heute und 20min

Mannchmal verstehe ich die Menschen nicht. und da ich auch zu dieser Spezies gehöre, (wenn auch als sehr seltenes wundercerosines Wesen) bedeutet das nach Eva Klein, ich verstehe mich auch nicht. Das dachte ich zumindest noch vor ein paar Tagen. Ich war es leid immer und überall über Severin zu lästern. Jawoll, das habe ich getan. ich habe gelästert, mich beklagt und noch viel schlimmer, ich habe mich bemitleiden lassen. Das Schlimmste an meiner Lästerei ist der Grund dafür, der gar nicht existiert. Seid doch mal ehrlich (nur zwei minuten): bin ich nicht unglaublich gemein, wenn ich über Severin schreibe? würde jemand von euch aufgrund meiner Aussagen jemals mit Severin zusammenziehen? ... Ich wusste es. (okay, bello auf der anderen Seite, du würdest mit ihm zusammenziehen, aber du bist auch masochistisch veranlagt).
Jedenfalls war ich es müde immer wieder über Severin herzuziehen. Also habe ich mich entschlossen, uns, sprich Severin und mir eine weitere Chance zu geben. Ich gebs zu, diese Tat war egoistisch motiviert. Wenn ich über Severin lästere, geht es mir weitaus schlechter als wenn ich gar nicht über ihn nachdenke, geschweige denn ihn kritisiere.

Und siehe da, sobald ich aufhörte Severin in meinem kleinen hübschen Köpfchen andauernd zu kritisieren, bewegte sich unsere Beziehung kaum merklich auf eine andere Ebene. DIE EBENE DER ICH ERZÄHL DIR WAS, WAS DU NICHT WISSEN WILLST.
Und da ich es nicht wirklich wissen wollte, wollt ihr es auch nicht wissen. (ruft mich an, wenn ihrs unbedingt wissen wollt.)
Auf jeden Fall habe ich jetzt den Faden verloren....
Aha, hier gehts weiter... Diese neu erreichte Ebene war leider etwas abbruchreif und hielt unsere Beziehung nicht unbedingt lange stand. Severin hat gegen meine katholische Kirche verstossen. Man stelle sich vor:
Sonntag Morgen halb neun, ich war am Vorabend im Ausgang, ich war müde, ich musste aufstehen, um zu arbeiten (pssst, bin in moment katholik auf abwegen). Severin musste nicht arbeiten. Er tat es aber trotzdem. Punkt acht Uhr schaltet er seinen Läbtop ein, in einer Hand eine Tasse frischen Espresso und im Gesicht diesen Ausdruck von strahlender Arbeitsfreude.

Na dann gute Nacht. Um das zu verdauen brauchte ich vier Tassen Cafe. weit weg von Severin.

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